Fotohaus ParisBerlin
Ostkreuzschule für Fotografie
Recontres d’Arles 2015
Gemeinsam mit dem Fotografen-kollektiv ParisBerlin>Fotogroup und der Collection Regard des Berliner Sammlers Marc Barbey beteiligte sich die Ostkreuzschule für Fotografie im Sommer 2015 mit dem Fotohaus ParisBerlin an dem 20. Voies Off zum Recontres d’Arles in Südfrankreich.
Unsere Schule wird dieses Jahr (2017) wieder in Arles, im Fotohaus ParisBerlin ausstellen.
mehr info zum 22. Voies Off hier
Im Erdgeschoß des Hauses Nr. 7, in der berühmten Rue de la Roquette hatte Barbey einen stilvollen Salon eingerichtet und die Fotografen des Kollektivs zeigten die im Laufe eines Jahres zum Thema „Garten“ entstandenen Fotografieserien und Videoinstallationen. Neun ehemalige Studenten der OKS bespielten die erste Etage, darunter Charlotte Menin, Stefanie Schulz, Yana Wernicke, Sarah Walzer, Aras Gökten, Alexander Krack, Kamil Sobolewski, Daniel Augschoell und Torben Geeck. Unter Leitung von Schulleiter Thomas Sandberg und Projektkoordinatorin Helene Altenstein wurde ab Freitag, den 3. Juli bis spät in die Nacht und bei provenzalischer Hitze fieberhaft aufgebaut. Bereits ab dem folgenden Montag kamen die ersten Besucher in das in ganz Arles bekannte Haus, das mit jahrhundertealtem Charme inklusive Wendeltreppe und malerischem Innenhof eine einzigartige Kulisse bot. Die Ausstellung selbst hätte abwechslungsreicher nicht sein können – von Porträts über Reportagearbeiten hin zu künstlerischen Positionen entstand ein Gesamtbild, das die Vielseitigkeit an der Ostkreuzschule entstandener Arbeiten eindrucksvoll repräsentierte. Sowohl Verschiedenartigkeit als auch Stärke der gezeigten Arbeiten ließ den Titel der Ausstellung als nur folgerichtig erscheinen: Positionen. Die Reaktionen der stetig zunehmenden Anzahl an Besuchern war entsprechend positiv. Erster Höhepunkt der gemeinsamen Ausstellung war die offizielle Eröffnung am Mittwoch, den 8.7., als sich hunderte Besucher zur gleichen Zeit im Gebäude und vor allem dem Hof eher drängelten als bewegten. Ein großes Hallo bekannter Gesichter und Freunde und zahlloser Unbekannter, deren Identität sich im Laufe des Abends durch die Menge raunte. In den folgenden Tagen blieben Interesse und Andrang konstant, gefördert sicherlich auch durch ein Rahmenprogramm von Diskussionsrunden, Screenings, Führungen und Musik. Fast wehmütig gestaltete sich deshalb die Finissage am Samstag, 11.7.2015, nach einer Woche voll von Bildern, Begegnung und Austausch.
Text: Torben Geeck
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