Das Filmvergnügen

Am 2.4. (Di.) um 19 Uhr geht es weiter mit den Filmen zur Lage.

… immer kostenlos und Eure Freunde sind immer mit eingeladen …

Grischa Meyer wählt die Filme aus und begleitet unsere Filmabende.

Bisher haben wir gezeigt:

«Eins, Zwei, Drei» (Billy Wilder, 1961) ist eine US-amerikanische Screwball-Komödie vor dem Hintergrund des Ost-West-Konflikts.

«missing» (Constantin Costa-Gavras, 1982) ist ein mit der Goldenen Palme ausgezeichneter Spielfilm mit Jack Lemmon und Sissy Spacek in den Hauptrollen.
Vorlage für diesen Film war das Sachbuch «The Execution of Charles Horman: An American Sacrifice» (1978).

«Themroc» (Claude Farraldo, 1973), ein französischer Spielfilm: Jeden Tag der gleiche Trott: Schlecht gelaunt aufstehen, mit dem Fahrrad zur Métro, umgeben von Menschenmassen mit der Métro zur Arbeit und dort ein öder Job. Die nächste Lebensphase: ein kannibalistischer Höhlenmensch, für den auch Inzest mit der eigenen Schwester kein Tabu mehr ist.

»Z« (Constantin Costa-Gavras, 1969)
Ein französisch-algerischer Spielfilm nach der gleichnamigen Romanvorlage von Vassilis Vassilikos. Der vor dem Hintergrund der griechischen Militärdiktatur entstandene Streifen gilt als genrebildender Klassiker des politisch engagierten Kinos.

«Schlacht um Algier» (Gillo Pontecorvo, 1966)
Der Schwarzweißfilm thematisiert eine Episode des algerischen Unabhängigkeitskrieges gegen Frankreich der Jahre 1954 bis 1962. In seiner realistischen Darstellung steht der Film in der Tradition des italienischen Neorealismus.

»Imbiss Spezial« (Thomas Heise, 1989) wurde in der Kelleretage des Bahnhofs Berlin Lichtenberg gedreht. Durch die Beobachtung der Kunden an einem Imbiss-Stand wird präzise die Alltags-Situation in einer gesellschaftlichen Umbruchszeit gezeigt.

»Stau-Jetzt geht’s los« (Thomas Heise, 1992) ist eine streitbare Auseinandersetzung mit rechten Jugendlichen aus der einstigen sozialistischen Mustersiedlung Halle-Neustadt in einer Zeit, die von großer Verunsicherung geprägt war.Plakat © Holger Glienke

2.4.2019
«Der Kinnhaken»
Heinz Thiel, 1962

Der Kinnhaken ist ein deutscher Spielfilm der DEFA von Heinz Thiel aus dem Jahr 1962. Es handelt sich um eine turbulente Liebesgeschichte im Sommer ’61 in Berlin.
> weiter bei Wicki hier

 

16.4.2019
«Der geteilte Himmel»
Konrad Wolf, 1964

Der geteilte Himmel ist eine Literaturverfilmung von Konrad Wolf aus dem Jahr 1964. Der DEFA-Film beruht auf der 1963 erschienenen Erzählung von Christa Wolf.

Text: Wicki; weiter hier

30.4.2019
«Das Zweite Leben des Friedrich Georg Platow»
Siegfried Kühn, 1973

Herr Platow, ein Mann in fortgeschrittenen Jahren, arbeitet als Schrankenwart am Bahnhof. Nun wird sein Job überflüssig und er sollte sich so langsam auf den Ruhestand einstellen. Aber nein, Herr Platow macht sich einfach 20 Jahre jünger und besucht in der Identität seines eigenen Sohnes eine Fortbildungsmaßnahme. Fällt ihm das Pauken und Büffeln auch nicht allzu leicht, so findet er sich in andere Belange seines verjüngten Daseins doch erstaunlich flink ein, beispielsweise ins Frisch-Verlieben.

Text: Amazon; weiter bei Wicki hier

14.5.2019
«Der Mann auf der Mauer»
Reinhard Hauff, 1982

Der Film ist eine Tragikomödie nach der Erzählung «Der Mauerspringer» von Peter Schneider.

Text: Wicki; weiter bei Wicki hier

28.5.2019
«Allemagne Neuf Zero»
Jean-Luc Godard, 1991

Aus dem Englischen übersetzt «Das 90-jährige Deutschland» Nine Zero ist ein französischer Film, der von Jean-Luc Godard Regie führt und in der Hauptrolle von Eddie Constantine als Detektiv Lemmy Caution spielt.
Jean-Luc Godard wollte, wie er vor Drehbeginn in Berlin sagte, mit diesem Film die „Einsamkeit eines Volkes“ ergründen.

mehr Infos zu dem deutschen Film hier bei Zeit

25.6.2019
«Underground»
Emir Kusturica, 1995

«Underground» ist ein 1995 erschienener Film des serbischen Filmemachers Emir Kusturica, der sich auf satirische Weise mit der Geschichte und Gegenwart des damaligen Jugoslawien auseinandersetzt. Die Politgroteske erhielt auf dem Filmfestival von Cannes 1995 die Goldene Palme. Das Drehbuch schrieb Dušan Kovačević.

Text: wicki; mehr bei wicki hier

Die Filme werden von Grischa Meyer immer in der Ostkreuzschule um 19:00 gezeigt. Alle Freunde sind herzlich eingeladen … es kostet nichts!