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Biografie

1959 Geboren in Riesa/Elbe

1978 Abitur am Runge-Gymnasium Oranienburg

1984–1989 Studium Grafik-Design und Fotografie an der FWG Berlin-Schöneweide bei Manfred Paul

1989 Abschluss als Ausstellungsgestalter

seit 1989 Arbeit als Grafik-Designer und Fotograf

seit 2010 Publikation eigener Fotobücher

2014 Aufnahme in die Deutsche Fotografische Akademie

Lebt und arbeitet als Grafikdesigner und Fotograf in Berlin

photo[at]andreastrogisch.de
Ausstellungen (Auswahl)

2018 «Runway», Galerie Franzkowiak, Berlin

2018 Triennale der Fotografie, Deichtorhallen, Hamburg

2017 «Lebensszenen II», Galerie Franzkowiak, Berlin

2017 «Scenes de vie», Fotohaus ParisBerlin, Arles

2016 «Vineta», Galerie im Tempelhof-Museum, Berlin

2016 «Bis Jetzt», Forum für Fotografie, Köln

2015 «City Shapes» (mit Phillip Jones), Anzenberger Gallery Wien
«A Decade of Publishing», Forum für Fotografie Köln (G)

2014 «Berlin Wonderland», Gestalten Space (G)

Buchveröffentlichungen

2016 «Vineta» bei Peperoni Books

2015 «Aphasia» und «Runway»

2014 «Replies»

2011 «Technik», «Mercedes», «Asphalt», «Desiderata»

2010 «Von Ferne», «Magico»

Andreas Trogisch
Ich bin Fotoamateur im Sinne des Wortes: Ich liebe dieses Medium, das es Menschen mit schwachen zeichnerischen Fähigkeiten, aber einem starken Gestaltungswillen doch noch ermöglicht, Bilder zu produzieren.
Ich bin Dilettant in dem Sinne, dass dieses Wort von «delectare», «sich erfreuen» kommt. Ich kann bestimmte Bilder immer und immer wieder ansehen, wenn sie mir ein bestimmtes ästhetisches Vergnügen zu bieten haben, sei es in ihrer Matererialität, ihrer Komposition oder ihren Tonwertklängen. Das haben sie mit guten Musikstücken gemein, die man ja auch nicht nur einmal hört. Das Abgebildete ist für mich dabei – wie der gesungene Text – häufig zweitrangig.
Was mich in der Fotografie am meisten interessiert, ist die Möglichkeit der Transzendenz, des Verwandelns des Einen in ein völlig Anderes, was die Möglichkeit bietet, auf einer Skala von schwarz nach weiß Dramen zu erzählen, ohne ein Ereignis zu haben zu müssen.
In der Musik sind solche Wirkungen viel besser erforscht und beschrieben – deswegen wünsche ich mir eine modernisierte, erweiterte Theorie der Pathosformeln, angewendet auf die Fotografie.
Seminar
Buchgestaltung
Interessanterweise erlebt das Fotobuch – das heißt nicht: Ein mit Fotos bebildertes Themenbuch, sondern eins, dessen Medium und Thema die persönlich geprägte Fotografie ist – seit etwa 15 Jahren einen unvorhergesehenen Boom. Spätestens seit Erscheinen der einschlägigen Bücher von Martin Parr und Gerry Badger scheint es als eingenständige Kunstform etabliert, Fotobuchfestivals haben den Trend aufgenommen und verstärkt. Befördernde Umstände sind nicht nur der schwindende Raum für Zeitschriftenreportagen, sondern auch die Möglichkeit, im Digitaldruck und über Onlinedienste kostengünstig Bücher in sehr kleinen Auflagen produzieren zu können.

Das Fotobuch bietet hervorragende Möglichkeiten, angefangen von der pädagogischen Wirkung, sich über Sinn, Aussage und Form klarwerden zu müssen bis hin zu dem Reichweitenvorteil, den das bewegliche, bleibende Medium Buch gegenüber der Vergänglichkeit einer Ausstellung hat.

Termine

Immer am Sonnabend von 10:00 bis 18:00 Uhr
22.9.2018, 6.10., 20.10., 3.11., 17.11., 1.12., 15.12. und
19.1.2019, 2.2.19.
der 10. Termin wird noch festgelegt

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© Andreas Trogisch