dsibylle fendt_2015

Biografie

1974 Geboren in Karlsruhe

1996 – 2002 Fotografiestudium an der FH Bielefeld

2002 Diplom bei Prof. Roman Bezjak

2004 – 2006 Gaststudentin am Städel, Frankfurt am Main, bei Prof. Wolfgang Tillmans

seit 2010 Mitglied der Agentur Ostkreuz

Lebt und arbeitet in Berlin

sibylle.fendt[at]ostkreuzschule.de


Auszeichnungen (Auswahl)

2002 Kodak-Nachwuchs-Förderpreis

2003 Dokumentarfotografie-Förderpreis der Wüstenrot-Stiftung

2003 10. World Press Joop-Swart-Masterclass, Amsterdam

2007 Arbeitsstipendium VG-Bildkunst

2008 Nominiert für den KLM Paul Huf Award

2010 1. Preis Vattenfall Fotopreis

2015 Visual Leader

2015 Arbeitsstipendium VG-Bildkunst

Sibylle Fendt 
In meiner persönlichen fotografischen Arbeit steht das Portrait des Menschen im Mittelpunkt. Mein fotografisches Interesse entspringt der Dokumentarfotografie, jedoch haben mich schon immer fotografische Ansätze gereizt, in denen sich Inszenierung und Dokumentation, Realität und Fiktion durchmischen und das Genre nicht mehr klar definierbar ist. Nicht wie etwas gemacht ist, sondern die persönliche Haltung ist entscheidend. Und diese Haltung sollte in einer fotografischen Arbeit entwickelt und deutlich werden. Dies möchte ich auch in meiner Lehre vermitteln. Im Grunde möchte ich den Studenten beibringen, eine Euphorie und Liebe für die Fotografie zu entwickeln und gleichzeitig den realistischen Blick auf die eigene Arbeit und ihre berufliche Zukunft nicht zu verlieren.
Wochenendseminar 2018
Die Stimmung in Europa ändert sich, oder ist das nur eine mediale Inszenierung? Identifiziere ich mich mit meinem Land, mit Europa, oder sollte man Begriffe wie Heimat lieber der AfD überlassen?
In meinem kommenden Wochenendseminar möchte ich mich mit den Stimmungen, Ängsten und Ideen für ein Zusammenleben im Hier und Jetzt auseinandersetzen und mit den Seminarteilnehmern fotografische Themen dazu herausarbeiten. Dabei findet die ganz persönliche Befindlichkeit genauso ihren Platz, wie die dokumentarische Beobachtung einer politischen Gruppierung oder eine fotografische Studie über die Veränderung des Wohnungsbaus – beispielsweise.
Fühle ich mich als Teil einer Gemeinschaft? Übernehme ich Verantwortung und für wen. Wer und was ist schützenswert? Müssen wir uns abschotten?
Wir werden uns intensiv mit diesen Fragen auseinander setzen und nach fotografischen Statements dazu suchen. Die Ergebnisse werden wir in einer Ausstellung präsentieren.(Seminare finden nur freitags von 10:00 – 18:00 Uhr statt.)> zurück zu den Seminaren
Abendseminar
Der Schwerpunkt meines nächsten Abendseminars wird auf dem Thema »Portrait« liegen. Was bedeutet es, das Portrait eines Menschen anzufertigen. Welche fotografischen Herangehensweisen gibt es. Präferiere ich die Serie, um einen Menschen zu beschreiben, oder wähle ich das Einzelbild. Im Mittelpunkt steht dabei die Aufgabe, sowohl in der eigenen Bildsprache als auch im Inhalt intensiver zu werden.
Ich werde auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Teilnehmers eingehen. Wir werden intensive Gespräche über die Arbeiten der Teilnehmer und ihre anvisierten Ziele führen. Anschauliche Beispiele anderer fotografischer Arbeiten zum Thema werden den Teilnehmern helfen, zu verstehen, wie fotografische Geschichten erzählt werden können, wie Einzelbilder funktionieren, in welchen Kontexten Fotografien Verwendung finden, etc.Am Ende des Jahres soll eine Ausstellung realisiert werden. Ich lege viel Wert darauf, dass sich die Teilnehmer füreinander interessieren und neben der Realisierung der individuellen Projekte auch die Gruppe ein gemeinsames Vorhaben umsetzt.

Das Abendseminar findet mittwochs alle 14 Tage
von 18 bis 22 Uhr statt.

Beginn:
Mittwoch, 24.1.2018
Ende:
Mittwoch, 12.12.2018

Sommerpause:
09.7. bis 20.8.2018> zurück zu den Seminaren

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o.T. aus der Serie "Gärtners' Reise", 2008